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Feuerwehrfrau Daniela Zuber hat alles drauf
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- Eine zierliche, junge Frau mit langen, dunklen Haaren eilt mit flotten Schritten zum Gerätehaus. "Das ist unsere Dani", sagt Frank Müller, und der Händedruck von Daniela Zuber verrät, dass hinter der zierlichen Person einiges an Kraft steckt. Natürlichkeit und Sympathie strahlt die junge Frau aus und Ruhe - trotz ihrer Quirligkeit. Daniela Zuber steht der Freiwilligen Feuerwehr Köditz als tatkräftige Aktive zur Verfügung. Das Besondere an ihr - die 31-Jährige ist aktuell die einzige Frau im Landkreis Hof, die beide Sparten der Leistungsprüfungen - "Gruppe im Löschangriff" und "Technische Hilfeleistung" bis zur Endstufe Gold-Rot - mit Erfolg abgelegt hat; pro Sparte waren jeweils sechs Prüfungen zu machen.
Schon als Kind zog es Daniela zur Feuerwehr. Der Vater und der große Bruder Jörg, er war Gründungsmitglied der Jugendfeuerwehr, sind beide als Maschinisten in der Köditzer Wehr tätig. Daniela tritt mit 15 Jahren der Wehr bei. Sie war zu dieser Zeit das einzige weibliche aktive Wesen in einer langsam bröckelnden Männerdomäne. "Alle waren nett, haben mich unterstützt und standen mir mit Rat und Tat zur Seite", sagt die heute 31-Jährige. Mittlerweile gibt es in der aktiven Wehr vier Frauen und drei Feuerwehranwärterinnen.
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Kind zog es Daniela zur Feuerwehr. Der Vater und der große Bruder Jörg, er war Gründungsmitglied der Jugendfeuerwehr, sind beide als Maschinisten in der Köditzer Wehr tätig. Daniela tritt mit 15 Jahren der Wehr bei. Sie war zu dieser Zeit das einzige weibliche aktive Wesen in einer langsam bröckelnden Männerdomäne. "Alle waren nett, haben mich unterstützt und standen mir mit Rat und Tat zur Seite", sagt die heute 31-Jährige. Mittlerweile gibt es in der aktiven Wehr vier Frauen und drei Feuerwehranwärterinnen.
Daniela Zuber hat nicht nur die Leistungsprüfungen glänzend bestanden, sie ist auch eine erfahrene Maschinistin. Mit dem Führerschein der Klasse CE darf sie das 13,5 Tonnen schwere Löschfahrzeug LF 16/12 lenken. Das mache sie "umsichtig und ruhig", lobt Kommandant Michael Jahn. Die 31-jährige Diplomkauffrau arbeitet im elterlichen Betrieb, dem Kälberhof Zuber in Köditz. "Da mach ich alles, wie bei der Feuerwehr", sagt sie.
Nur eine Minute braucht die quirlige Feuerwehrfrau vom Hof aus zum Feuerwehrgerätehaus, wenn tagsüber die Sirene heult. "Das ist auch gut so", sagt Kommandant Jahn, "denn Daniela gehört neben ihrem Vater zu den Aktiven, die unsere Tages-Alarmsicherheit gewährleisten. Dabei fährt sie nicht nur das Löschfahrzeug, sondern arbeitet auch an Rettungsschere und -spreizer."
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An ihren ersten großen Einsatz erinnert sich die Feuerwehrfrau noch genau: Eine verschüttete Person in der Baugrube mit einer darauf folgenden Leichenbergung. "Es war ein einschneidendes Erlebnis, aber es ging danach weiter, und andere Einsätze folgten." So war sie auch bei dem schweren Verkehrsunfall vor drei Jahren an der B 173 dabei, als vier junge Menschen ihr Leben verloren. Am Rettungsspreizer strahlte sie die Ruhe aus, die bei solch schweren Einsätzen für alle Beteiligten wichtig ist. Gespräche danach halfen, das dramatische Geschehen zu verarbeiten. Daniela Zuber wahrt aber auch Abstand: "Von der wenigen Freizeit, die ich berufsbedingt habe, investiere ich keine 100 Prozent in die Feuerwehr." Das verlange auch niemand. "Daniela steht parat, wenn sie gebraucht wird, und das zu 100 Prozent, das allein ist wichtig", sagt Kommandant Jahn.
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Das verlange auch niemand. "Daniela steht parat, wenn sie gebraucht wird, und das zu 100 Prozent, das allein ist wichtig", sagt Kommandant Jahn.Danielas Freund ist Polizist und hat schon von Berufs wegen Verständnis für das Ausrücken zu jeder Tages- und Nachtzeit.
Die Führungsdienstgrade der Köditzer Feuerwehr haben mit Daniela Zuber noch einiges vor: Sie wollen sie auf die Feuerwehrschule zum Lehrgang "Gruppenführer" schicken. Vielleicht wird das die nächste Bewährungsprobe im Leben der Feuerwehrfrau Daniela Zuber. (Bericht der Frankenpost)
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